Wie sich deine Texte im Netz wie ein Virus verbreiten und dabei Nutzen stiften, anstatt zu schaden

Wie sich deine Texte im Netz wie ein Virus verbreiten und dabei Nutzen stiften, anstatt zu schaden

Gestern musste ich husten. Zwei Mal. Ups, dachte ich mir, es wird doch nicht… .
Nein, ziemlich unwahrscheinlich bis gar nicht möglich, ich habe mich die letzten 3 Wochen fast nicht aus dem Haus bewegt. Paranoid bin ich nicht. Aber ich bin gerne zu Hause und wenn ich dadurch mir selbst und den Menschen rund um mich etwas Gutes tun kann, warum nicht.

In den vielen ruhigeren Stunden dachte ich auch über das Virus nach. Ein kleiner Geselle, der sich exponentiell stark vermehren kann, wenn er den richtigen Wirt findet. Was bei Krankheiten nicht erwünscht ist, ist aber oft das Ziel unserer Texte. Nämlich, dass sie weiter getragen werden, damit sie möglichst viele Menschen lesen.

  Schicke deine Texte auf Wanderschaft

Damit der Content deines Blogs, Facebook-Postings oder anderer Texte im Internet die Chance hat, viral zu werden, bedarf es einiger Überlegungen:

1. Was ist das Ziel deines Textes?

Ziele stecken macht erfolgreich. Bevor du also auch nur einen Buchstaben zu schreiben beginnst, solltest du dir im Klaren sein, was du mit deinem Text bewirken willst. Willst du informieren? Unterhalten? Erschrecken (ja, auch das ist möglich!)? Was soll der Leser oder die Leserin tun, nachdem dein Text gelesen wurde?
Mit diesen Überlegungen ergibt sich eine erste Struktur des Contents.

2. Auf welchen Inhalt fokussierst du?

Fasse dein Thema niemals zu weit. Es ist besser, du beleuchtest nur einen Aspekt als du schreibst eine ganze Enzyklopädie. Frage dich immer, welchen Nutzen es bringt, deine Text zu lesen, bevor du losstartest.

Profitipp

Du kannst beispielsweise eine These aufstellen und aus verschiedenen Blickwinkeln beschreiben. Oder du hilfst deiner Leserschaft mit interessanten Tipps zu einem Thema weiter (so wie ich gerade). Auch eine Begebenheit aus deinem eigenen Leben, die mit dem Business Thema zu tun hat, kann auf Interesse stoßen. Oder du beziehst dich in deinen Texten auf ein aktuelles Thema.

 

3. Für wen schreibst du den Content?

Stell dir vor, du redest mit der Person, für die du schreibst. Wer ist diese Person, wie sieht sie aus, wie spricht sie? Durch diese Vorstellung adressierst du nicht nur konkret jene Personen, die du tatsächlich erreichen willst. Du schreibst auch auch lockerer, lesbarer und authentischer.

4. Wie erreichst du deine Leser*innen?

Dein Content muss vor allem eines sein: relevant für jene, die ihn lesen sollen. Blabla zieht schon lange nicht mehr und geht im Getöse des Internets einfach unter. Nur emotionale Texte packen deine Leserschaft. Die Palette der Gefühle ist dabei groß: lustig, erstaunlich, furchterregend, traurig, interessant….all das kann dein Text sein. Nur nicht fad.

5. Welche Struktur hat dein Text?

Fange deine Leser*innen mit einer guten Überschrift, die einen Vorgeschmack auf den Text gibt, jedoch nicht zu viel verrät. Dann gilt: das Wichtigste voran, die Erklärungen danach. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass deine Botschaft ankommt. Denn oft wird ein Text gar nicht bis zum Schluss gelesen, sondern nur nach Nützlichkeit gescannt.

6. Wodurch wird dein Content gefunden?

Google ist eine der größten Suchmaschinen weltweit. Daher ist es wichtig, dass dein Text dort gefunden wird. Der Keywordoptimierung, also der Verwendung bestimmter Worte oder Wortgruppen in einem Text, die sich optimaler Weise mit den Suchanfragen in Google decken, könnte man eine Reihe von weiteren Blogeinträgen widmen.

Profitipp

Hier nur so viel: seit ungefähr Anfang 2020 hat Google das neue Update BERT ausgerollt, das versucht, den Kontext innerhalb einer Suchanfrage zu erkennen und passende Ergebnisse zu liefern. Das bedeutet, wenn du dein Thema gut eingrenzen kannst und zielgruppenrelevant schreibst, ist das schon die halbe Miete.

7. Wie verbreitest du deine Inhalte?

Der beste Text hilft dir nicht, wenn er nicht gefunden wird. Also teile ihn, was das Zeug hält. Per Newsletter, auf deinen Social Media Kanälen, in Foren, von mir aus verschicke ihn auch per Brieftaube. Wichtig ist nur, dass dein Content deine Leser*innen so erreicht, dass sie nicht mehr wegsehen können. Und wenn du Glück hast, wird dies der Beginn einer wunderbaren Reise für deinen Text.