Jahresrückblick 2020: Was Corona kann, kann ich auch – ich gehe viral!

Jahresrückblick 2020: Was Corona kann, kann ich auch – ich gehe viral!

Das Jahr 2020 war für mich ein voller Erfolg.

Und schon während ich diese Zeilen schreibe packen mich die Zweifel: kann ich das wirklich so formulieren, da es doch so vielen Menschen durch die derzeit herrschende Krise schlecht geht?

DARF es mich überhaupt gut gehen in einer solchen Zeit?

Und je länger ich darüber nachdenke, desto eher gelange ich zu der Überzeugung: ja, es darf!!!

Denn ich möchte dieser Zeit die Stirn bieten und mit gutem Beispiel voran gehen.

Ich habe mich in diesem Horrorjahr – zwar nach reiflicher Überlegung aber dafür umso enthusiastischer – selbstständig gemacht. Und zwar genau am 20. August 2020.

Ohne Plan B oder Option auf Rückzug

Ich bin verdammt stolz darauf, was ich im letzten Jahr erreicht habe, sowohl als Vorbereitung auf die Selbstständigkeit als auch bereits mitten drinnen.

Ich habe meiner Komfortzone byebye gesagt, bin wohl 1000 Mal über meinen Schatten gesprungen und in einen Zug gestiegen, von dem ich noch nicht genau weiß, wo er ankommen wird.

Aber der Zug ist am Rollen, er nimmt Fahrt auf und wird immer scneller.

Manche Menschen habe ich gebeten, eine Zeitlang mit mir im Abteil zu sitzen.

Andere mussten gehen, denn der Platz hier ist begrenzt. Begrenzt auf Menschen, die mir gut tun. Und denen ich gut tun kann.

Und so verwirrend 2020 auch gewesen sein mag, für mich hat es viel Klarheit gebracht.

Darüber, wer ich bin. Und darüber, was ich will.

Aber fangen wir einfach von vorne an.

Zufall oder Schicksal?

Das Jahr 2020 begann für mich….interessant. 

Ich steckte mitten in einer Ausbildung, von der ich selbst noch nicht genau wusste, wohin sie führen würde. Ja, ich wollte mich selbstständig machen, schon länger.

Aber ich war unschlüssig, auf welches Gebiet ich mich spezialisieren sollte. Seit über 15 Jahren in der Kommunikationsbranche tätig, war mein Wissen breit gefächert. 

Texten, PR, Grafik, Events…in all diesen Bereichen hatte ich Erfahrung.

Da ich aber nicht „Mädchen für eh alles“ spielen wollte, überlegt ich hin und her, welchen Bereich meines Wissens ich weitergeben wollte. Durch einen Zufall wurde die Leitung des Weiterbildungsinstituts auf mich aufmerksam – und da war er dann, mein erster Job.   

Ich textete alle Infos für einem neuen Lehrgang zu Digital Marketing Management.

Und damit war auch der Bereich klar, in den ich mich vertiefen wollte: es war die Gestaltung von Texten, eine der wichtigsten Grundlagen für den Erfolg von Unternehmer*innen im Netz.

Da ich aber immer schon davon träumte, die Dinge nicht nur selbst zu tun, sondern mein Wissen weitergeben zu können, entwickelte ich in den nächsten Monaten den „8-Sekunden Vorsprung“

Bald merkte ich, dass dieser Vorsprung jedoch nicht nur mein Angebot betraf, sondern mein ganzes Leben. 

Von positivem Feedback getragen gab ich Vollgas – und stand vor so viel neuen Herausforderungen wie noch nie in meinem Leben: Website, Newsletter, Social Media. Ich probierte und lerne beinahe Tag und Nacht. 

Ich tue, was ich liebe!

Aber niemals, kein einziges Mal fühlte ich mich überfordert oder hatte das Gefühl, dass es mir zu viel wurde. 

Weil ich wusste, dass mir all diese Dinge einen Weg ebnen, von dem ich bis dahin nur geträumt habe (und selbst das versagte ich mir oft). 

Jetzt zu Jahresende blicke ich bereits auf über 30 zufriede Kund*innen zurück, die kleinere und größere Pakete bei mir gekauft haben. Gefunden haben wir uns über Social Media, hauptsächlich in Facebook, wo ich mittlerweile mein Profils, eine Seite und mehrerer Gruppen betreibe. 

Und wo mir vor einem Monat etwas gelungen ist, von dem viele andere nur träumen: Eines meiner Postings ging viral, erreichte ohne Werbung über 278.200 Personen und wurde knapp 3000 Mal geteilt!

Nicht nur dieses Ereignis zeigte mir, dass ich nach über 15 Jahre der Suche endlich dort angekommen bin, wo ich auch sein soll.

Wo ich Menschen (nicht zuletzt natürlich auch mich selbst) mit meiner Expertise unterstützen und weiterbringen kann.

Weiterentwicklung auf allen Ebenen

Doch nicht nur arbeitstechnisch war dieses Jahr ein besonderes. Auch persönlich habe ich mich stark verändert. Nicht zuletzt deshalb, weil ich ein paar geniale Menschen kennen gelernt habe, die jetzt entweder meine Coaches, Businesspartner oder sogar Freunde geworden sind. 

Menschen, die an mich glauben und an die ich glaube. Und die zu einer wunderbaren Symbiose aus Wachstum und Fortschritt in meinem Leben beitragen. 

Doch nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb der Familie sind wir zusammen gewachsen. Nachdem mein Mann und ich seit März im Homeoffice sind, hat sich auch bei uns zu Hause eine völlig neue und manchmal etwas herausfordernde Situation eingestellt.

Dicht an dicht, auch teilweise mit meiner Tochter, die über längere Zeiträume nicht in den Kindergarten ging, war es oft nicht so leicht, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. 

Zu meiner Überraschung meistern wir diese Situation trotzdem mit Bravour. 

Natürlich gab es Tage, wo einem von uns alles zu viel wurde. Aber die freie Natur, gesundes Essen und Sport hielten uns meist bei Laune.

Urlaub Steiermark

Tatsächlich traue ich mich zu behaupten, dass wir derzeit gesünder sind als die Jahre zuvor, nicht mal ein Schnupfen hat uns bislang erwischt (klopf auf Holz ;-)!

Natürlich bemühten wir uns, nicht nur in der gewohnten Umgebung zu bleiben, sondern machten viele Ausflüge und in Zeiten, wo es möglich war, auch den einen oder anderen Urlaub. 

Frische Ideen in neuer Umgebung

Für mich persönlich ist das immer eine gute Gelegenheit, die gewohnten Pfade zu verlassen, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Andere Umgebungen lassen mich durchatmen und bringen mich auch auf neue Ideen, was natürlich heuer in meinem Gründungsjahr ganz besonders wichtig war. 

Eine dieser Ideen war es, die Star Challenge ins Leben zu rufen, die mein Business mit einem Paukenschlag ins Netz beförderte und unglaublich gut ankam. 

So gut, dass ich es anfangs selbst kaum glauben konnte. Die Challenge zeigte mir ganz deutlich, dass sich mein Traum, anderen Menschen etwas beizubringen zu können, gerade erfüllte. 

Und das Schönste dabei: Ich bringe nicht nur anderen etwas bei, ich entwickle mich auch selbst mit. Dadurch, dass ich immer wieder sehe und reflektiere, wie meine Inhalte ankommen werde ich besser und besser. 

Und das hilft wiederum meinen Kund*innen. 

Star Challenge

Und wie geht’s weiter?

Lernen.

Mich inspirieren lassen.

Mit meinen Kund*innen wachsen.

Und darüber hinaus.

Die Ideen sprudeln schon und im Jänner werde ich einen neuen Workshop launchen. 

Die Star Challenge wiederholen.

Und 2-3 neue Masterclasses ins Programm nehmen.

Mein Motto für 2021(und all die kommenden Jahre): I do it my way! 

Verdammt gute Texte schreiben lernen mit dem Hamburger Verständlichkeitskonzept

Verdammt gute Texte schreiben lernen mit dem Hamburger Verständlichkeitskonzept

Hamburger sind schwer zu verstehen. Zumindest für Menschen aus Österreich. Daddeln, plietsch oder Katt sind für die wenigsten ein Begriff. Und doch haben die Norddeutschen viel mit Texten am Hut. Sie haben nämlich das Hamburger Verständlichkeitskonzept entwickelt.

Das Konzept wurde um 1970 an der Universität Hamburg von den Psychologen Reinhard Tausch, Inghard Langer und Friedemann Schulz von Thun entworfen. Danach sind vier Faktoren für die Verständlichkeit eines Sachtextes ausschlaggebend: Einfachheit, Gliederung/Ordnung, Kürze/Prägnanz und zusätzliche Anregungen.

In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, wie du diese Kriterien praktisch umsetzt, damit du ganz einfach Texte schreiben lernen kannst.

Profitipp

Prinzipiell gilt für alles Geschriebene: einfach ist das neue Schwarz. Je weniger sich Leser*innen beim Konsumieren des Textes anstrengen, desto eher lesen sie.

1. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Finde kurze und knackige Ausdrücke

Wir können‘s, wir Deutschsprachigen. Gerade unsere Sprache ist bekannt für endlos lange Wortkreationen: Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist mit 44 Buchstaben das längste Substantiv im Duden, gefolgt von Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung mit 36 Buchstaben. Wenn dein Kind nicht gerade Probleme in der Schule hat oder du dir ein neues Auto kaufst, wirst du diese Ausdrücke eher meiden.

Kurze Worte erleichtern deinen Leser*innen das Durchschmökern deiner Unternehmenstexte. Statt überlegen verwende doch einfach denken, statt Zielsetzung eignet sich Ziel, transportieren wird zu tragen oder schleppen, kreieren zu malen, kochen oder einem anderen Synonym. Diese Ausdrücke sind nicht nur leicht zu verstehen, sie sind punktgenau und lassen Bilder im Kopf entstehen.

2. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Nimm deine Worte auseinander

Zusammengesetzte Worte kannst du teilen: Aus Anzeigendruckvorlage wird Druckvorlage für die Anzeige, aus Mobiltelefonanbieter Anbieter für Mobiltelefone. Mach dir es sich zur Regel, dass deine Worte 3 Silben nicht übersteigen.

Wenn du gar keinen anderen Ausdruck für ein Bandwurmwort findest, schau doch einfach in einer Datenbanken für Synonymwörter nach. Ich selbst verwende gerne Woxikon, aber es gibt auch andere Alternativen.

Wie überall beim Schreiben gilt auch bei dieser Regel des Hamburger Verständlichkeitskonzepts: Die Abwechslung verleiht deinem Textauflauf die Würze. Sparsam platziert, schadet ein langes Wort hin und wieder auf keinen Fall.

Noch ein Tipp: Ersetze, wo es geht, Substantive durch Verben. Das macht deine Texte dynamischer und aktiviert deine Leserschaft.

3. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Hol die Sätze aus der Schachtel

Ein Schachtelsatz ist ein langer, kompliziert gebauter Satz mit mehrfach untergeordneten Nebensätzen, den man auch “Hypotaxe” nennt, ein Satzgefüge, wo mehrere Teilsätze miteinander verbunden sind, von denen mindestens einer nicht für sich allein stehen kann.

Du merkst: Lange Sätze machen das Lesen zur Qual. Als Regel gilt: Pro Satz ein Gedanke. Das Wichtigste zuerst. Nicht mehr als 13 Worte im Satz.

Aber auch diese kurzen Sätze werden mit der Zeit langweilig. Schließe daher nach 2-3 kurzen Sätzen einen längeren an.

4. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Sag Adjektiven ade

Adjektive sind per se nicht schlecht. Sie lösen Emotionen aus und verführen deine Leserschaft. Wenn es die richtigen sind. Aber was bedeutet „richtig“? Es gibt Adjektive, die wir ständig ins Gesicht geschleudert bekommen: innovativ, durchdacht, exzellent. Das sind Trendworte, die schon vor einiger Zeit den eleganten Abgang verpasst haben. Sie werden immer wieder bemüht, wenn der Text gut klingen soll. Tut er aber leider nicht. Und damit wird der Inhalt maximal überflogen.

Wenn du Adjektive verwenden willst, setze auf ungewöhnliche Ausdrücke und Kombinationen. Dort bleibt das Auge der Leser*innen hängen. Die schwierige Aufgabe wird zur bombigen Aufgabe, die innovative Idee zur spritzigen Idee.

Du kannst hier ruhig auch ein wenig Umgangssprache oder eigens für dein Unternehmen definierte Worte einfließen lassen. Mit dieser Corporate Language zeigst du Persönlichkeit und machst dich einzigartig. Auch das ist deine Leserschaft durch den textlichen Einheitsbrei, der da draußen herumschwirrt, nicht gewöhnt.

Profitipp

Verwenden Adjektive, die die menschlichen Sinne ansprechen, also sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen. So ziehst du die Leser*innen in deinen Text. Gefühlvolles Design, packende Werbung, geschmeidiges Service… lass deiner Fantasie freien Lauf. 

5. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Meide Füllworte

Auch Füllworte wie exakt, anscheinen, gewöhnlich und andere blühen in Texten oft wie Unkraut. Hier gilt im Hamburger Verständ­lichkeits­konzept dieselbe Regel wie bei Adjektiven: Die Dosis macht das Gift. Ein Füllwort hier und da kann deinen Artikel auflockern und deine Persönlichkeit durch deine eigene Unternehmenssprache durchscheinen lassen.

Hüte dich vor Worten, die den gleichen Sinn haben, sogenannten Tautologien oder Pleonasmen. Der HIV-Virus, die PIN-Nummer, die gelbe Sonne, der weiße Schimmel. Hier kannst du getrost den (roten) Korrekturstift ansetzen.

6. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Schreibe auf den Punkt

Falls du nicht vorhast, einen Roman zu schreiben, dann bleib bitte beim Thema. Und zwar den ganzen Artikel lang. Besser geht das, wenn du dir vor Beginn des Schreibens ein Ziel steckst und dir deine Zielgruppe in Erinnerung rufst. Was willst du mit deinem Artikel erreichen? Willst du informieren, unterhalten, zu einer Handlung bewegen? Wenn das klar ist, fällt das Schreiben umso leichter und du verzettelst dich nicht.

Das Hamburger Verständlichkeitskonzept empfiehlt darüber hinaus, deine Inhalte aufzupeppen. Mit Statistiken, Illustrationen, Analogien oder Metaphern. Richtig dosiert, machen sie deinen Text würzig und zeugen von gutem Geschmack.

7. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Ordne deine Gedanken

Überschrift, Einleitungstext, Hauptteil, Fazit. Ein roter Faden hilft laut Hamburger Verständlichkeitskonzept den Leser*innen, sich in deinen Texten zurecht zu finden. Doch sich nicht in den unendlichen Weiten der eigenen Gedanken zu verlieren, ist manchmal gar nicht so einfach. Nenne daher das Wesentliche immer zuerst.

Eine einfache Anleitung für klare Strukturen findest du in sogenannten Textformeln. Diese helfen dabei, den Überblick zu bewahren und deine Leser*innen nicht mit Infos zu überschütten, sondern abzuholen. Denn eine emotionale Bindung löst die Produktion von Dopamin im Gehirn aus und sorgt dafür, dass deine Texte gerne gelesen werden und dein Content Marketing boomt. Wie das möglich ist, zeige ich dir in meinen Workshops.

8. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Feile an der Optik

Bei all dem Schreiben darf laut Hamburger Verständlichkeitskonzept aber eines nicht vergessen werden: Auch die optische Gliederung eines Textes verstärkt die Lesefreue. Kurze Absätze mit Sinnzusammenhang über maximal 3-4 Zeilen, deutlichen Zwischenüberschriften, Aufzählungen, fette Markierungen oder Grafiken sowie Factboxen ordnen und geben dem Auge Halt.

Verwandte Themen kannst du durch Verlinkungen deutlich machen. Diese klare Struktur macht deine Texte nicht nur übersichtlicher, sondern sorgt auch für ein besseres Google-Ranking.

9. Tipp zum Texte schreiben lernen:

Kontrolliere deine Texte

Sind deine Texte fertig, geht’s an die Kontrolle. Hier steht dir ein hilfreiches Tool im Netz zur Verfügung und zwar die Wortliga Textanalyse.

Der Prüfung deines Textes liegt das Hamburger Verständlichkeitskonzept zu Grunde. Ein Ampelsystem zeigt an, welche Auffälligkeiten dein Text enthält. So erhälst du einen guten Überblick und kannst schnell entscheiden, wo du etwas verbessern möchtest.

So schreibst du Unternehmenstexte, die Sucht­potenzial entwickeln und von vorne bis hinten gelesen werden

So schreibst du Unternehmenstexte, die Sucht­potenzial entwickeln und von vorne bis hinten gelesen werden

Ich erinnere mich nicht gerne an meine Schulzeit zurück. Ewig lange und öde Schulstunden, abgelöst von kurzen Pausen zum Durchatmen. Ständiger Lernstress und Leistungsdruck. Kein Wunder also, dass es mich – vor allem als Jugendliche – wenig freute, mir in der Schule etwas anzueignen. Und ich eine dementsprechend mittelmäßige Schülerin war.

Ganz anders verhielt es sich mit meinen Hobbys. Beim Reiten oder Tanzen entwickelte ich mich schnell weiter. Das machte ja auch Spaß. Und deshalb störte mich das Lernen überhaupt nicht.  

Es gibt also einen großen Unterschied zwischen diesen Situationen, auch wenn sie beide damit zu tun haben, sich weiterzuentwickeln. 

Profitipp

In freudvollen Situationen bewirkt der Botenstoff Dopamin im Gehirn, dass Opium-ähnliche Substanzen ausgeschüttet werden. Das empfinden wir Menschen als angenehm und wir suchen nach Wiederholung. Wenn Lernen also Spaß macht, sind wir konzentriert und aufnahmebereit und möchten mehr davon.  

Aber was hat das jetzt mit deinen Unternehmenstexten zu tun? Natürlich muss auch deine Zielgruppe dein Unternehmen und deine Produkte kennen lernen. Das findet in unserer digitalisierten Welt meistens durch deine Unternehmenstexte auf der Website oder Social Media Plattformen statt.

Setze deine Texte also ein wie verführerisches Schokoladeneis: schon die Vorfreude sollte deinen Leser*innen das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen (Glück). Der Genuss stillt dann den Lesehunger (Nutzen), die Inhaltsstoffe bringen auf Hochtouren (Vorsprung). Und es bleibt eine Liebe zu deiner Marke, die an Sucht grenzt (Verbundenheit).

Schaffst du es, in deinen Leser*innen solche Gefühle zu wecken, werden deine Texte zu wahren Dopaminbomben.

Wie das geht, verrate ich dir gleich.

Gute Unternehmenstexte machen deine Leser*innen glücklich

Babys und Kleinkinder lernen gerne. Ihre Eltern bestärken sie bei jedem Entwicklungsschritt mit einem Lächeln und lobenden Worten. Dadurch gewöhnen sie sich an diesen freundvollen Zustand und verknüpfen positive Gefühle mit ihrer Weiterentwicklung. Lernen macht ihnen Spaß. 

Erst im Laufe der Zeit – und leider passiert dies oft in der Schule – kann die Freude an der Sache verloren gehen. Abstrakten Stoff auswendig zu lernen kurbelt das Dopamin im Gehirn nicht an. Von fehlender positiver Verstärkung, Druck oder sogar Strafe ganz zu schweigen.  

Knüpfe in deinen Texten also wieder an einen freudvollen Zustand an. Zaubere deinen Leser*innen ein Lächeln auf die Lippen, versuche, während des Lesens ein Wohlgefühl zu erzeugen. Dadurch lädst du deine  Inhalte emotional auf und machst sie relevant für deine Zielgruppe.  

Viele Werbungen setzen darauf, dass bei ihrer Betrachtung Glücksgefühle ausgelöst werden. Sehr gut funktioniert dies mit Sujets von Kleinkindern, Tieren oder mit sinnlichen Inhalten. Das aktiviert positive Emotionen, wie bereits viele Studien festgestellt haben. 

Denk nur an die Bank Austria Werbung von Jung von Matt/Donau aus dem Jahr 2002, in dem ein kleiner Bub sich bemüht, eine Milchflasche zu öffnen. Die Atmosphäre ist friedvoll und wird untermalt von der Frage „Was wären die großen Erfolge ohne die kleinen?“ Ein Spot, der im Gedächtnis bleibt und zum Schmunzeln anregt.  

Aussagekräftige Unternehmenstexte stiften Nutzen für deine Leser*innen 

Wie erwähnt, ändert sich das Lernverhalten von Kindern in der Schule meist. Viele erlernte Dinge bleiben abstrakt, da sie nicht gleich in die Praxis umgesetzt werden können. Die Kinder beginnen nun, sich nutzenorientiert zu verhalten. Sie eignen sich Wissen an, um ein Problem zu lösen oder eine Prüfung zu bestehen.  

Ist das geschafft, wird im Gehirn wieder Dopamin aktiviert. Zwar nicht so stark wie bei freudvollem Lernen, aber es kann nachgewiesen werden. Mach dir dieses Wissen zunutze und sprich in deinen Texten ein Problem oder eine Herausforderung deiner Leserschaft an. Und dann präsentiere eine Lösung.

 Damit sich deine Interessent*innen direkt angesprochen fühlen, beschreibe die Herausforderung am Anfang so detailliert, dass du deinen Leser*innen ein Kopfnicken entlockst. Führe sie danach Schritt für Schritt zur Lösung. Vergiss dabei nicht, eventuelle Hürden anzusprechen, aufgrund derer das angestrebte Ziel bis jetzt nicht erreicht wurde.

Je mehr sich deine Interessent*innen mit der beschriebenen Situation identifizieren, desto eher lesen sie deinen Text bis zum Schluss.

Profitipp

Eine Lösung bedeutet nicht, dass du dein ganzes Wissen preisgeben musst. Zeige deinen Interessent*innen, was mit welcher Methode erreichbar ist. Die Leistung selbst verkaufst du dann. Mache im Vorfeld nur glaubwürdig, dass du das Problem deiner Zielgruppe beheben kannst.

 Auch Zahlen von Statistiken oder Umfragen sowie zufriedene Testimonials helfen, die Seriosität deines Angebots zu unterstreichen.

Diese und ähnliche Methoden, deine Leser*innen in deinen Text zu ziehen, erfährst du in meinem Workshop Text-Turbo.

Bedeutungsvolle Unternehmenstexte gewähren deinen Leser*innen einen Vorsprung

Du warst in der Mathestunde das einzige Kind, das die Formel lösen konnte? Und nun im Meeting bist du der Einzige, der die Zahlen aus dem Report richtig interpretiert?  Auch dieser Vorsprung, dieser kleine Sieg schüttet im Gehirn Dopamin aus.

Wettbewerb liegt uns in den Genen. Schon Kinder möchten oft die oder der Erste und Beste sein. Auch viele Spiele zielen darauf ab, dass jemand gewinnt.

Dies ändert sich wenig, wenn wir erwachsen werden. Nicht nur im Sport versuchen wir, uns gegenseitig zu übertreffen. Auch ein Wissensvorsprung gegenüber der Konkurrenz kann eine Dopaminquelle sein.

Darum ziehen Überschriften, die auf geheimes Wissen oder wenig bekannte Informationen im folgenden Artikel hinweisen, meist sehr gut.

Überlege dir also, welche Information für deine Zielgruppe nützlich ist und ihr einen Vorteil verschafft.

Das ist übrigens auch die Intention dieses Blogartikels. Die Umsetzung meiner Tipps soll deinen Texten eine Pole Position im Wettbewerb mit anderen Unternehmen ermöglichen.

Anziehende Unternehmenstexte machen deine Leser*innen zu deinen Geliebten

So, das ist jetzt nicht unbedingt wörtlich gemeint. Obwohl es für dein Geschäft natürlich grundsätzlich hilfreich ist, ein gutes Verhältnis mit deiner Zielgruppe zu pflegen, musst du nicht so weit gehen.

Aber es ist bewiesen, dass die Menschen Glückshormone ausschütten, wenn sie einen geliebten Menschen sehen. Das kann ein Partner oder eine Partnerin, ein Familienmitglied, ein guter Freud oder die beste Freundin sein.

Diese Menschen verbindet nicht nur eine positive Beziehung zueinander, sondern auch gemeinsame Wertvorstellungen. Ohne die wäre ein harmonisches Miteinander nicht möglich.

Und genau hier kannst du als Unternehmen ansetzen: Verleihe deinen Werten Ausdruck.

Wie beispielsweise die bekannte Marke Nivea: Der Nivea Rasierschaum erinnert dich vielleicht nicht nur an deinen geliebten Großvater. Nivea steht für Sicherheit, Geborgenheit und Zufriedenheit.  Das sind Werte, die sowohl in der Bildsprache des Unternehmens zum Ausdruck kommen als auch in den Unternehmenstexten.

Überlege dir also, für welche Werte deine Marke steht. Sind es Pioniergeist, Ordnung oder Fürsorge? Wohlstand oder Erfolg? Dann nimm nicht nur diese Worte immer wieder in Ihre Texte auf, sondern auch Synonyme dafür. Oder finde Geschichten, die diese Aspekte ausdrücken und mit denen sich deine Leser*innen identifizieren können.

So ziehst du automatisch Menschen an, mit denen du diese Grundhaltungen teilst und die du zu treuen Fans deiner Marke machen kannst.

Schwerpunkte setzen und Leser*innen gewinnen

Setze also, bevor du das nächste Mal zu schreiben beginnst, einen der vier Schwerpunkte. So packst du dein Publikum und machen es zum Junkie deiner Texte. Und was gibt es Schöneres, als wenn sich die Arbeit lohnt und deine Artikel verschlungen werden?

Was du sonst noch beachten solltest, bevor du mit dem Schreiben beginnen, kannst du übrigens hier nachlesen: Content Marketing: 4 grundlegende Fragen, die Sie sich stellen sollten, BEVOR Sie zu schreiben beginnen!

Was Hobbygärtner Hans mit deiner Zielgruppe zu tun hat und wie auch du dein Content Marketing zum Blühen bringst

Was Hobbygärtner Hans mit deiner Zielgruppe zu tun hat und wie auch du dein Content Marketing zum Blühen bringst

Der Sommer kommt und es ist wieder Zeit, meine Balkonpflanzen regelmäßig zu gießen. Da ich nicht unbedingt einen grünen Daumen habe, mache ich das eher nach dem Prinzip „trink oder stirb“. Jede Pflanze wird eingewässert, egal, wie viel Flüssigkeit sie tatsächlich benötigt.

Das ist zwar praktisch für mich, tut meinen Blumen aber nicht unbedingt gut. Und nach ein paar Wochen verabschiedet sich ungefähr die Hälfte davon in die ewigen Blumengärten.

Letztes Jahr war mir dieses Spiel dann doch zu viel, denn neue Pflanzen kosten eine Menge Geld. Und außerdem tat es mir leid um die Ertrunkenen.

Also stellte ich meine Blumen strategisch auf: Die, die weniger Wasser benötigen in die Ecke, die mit mehr Bedarf der Länge nach an die Brüstung. Und siehe da, das funktionierte selbst für so eine Laiin wie mich und ich konnte den ganzen Sommer lang meine Blumenpracht genießen.

Genau so solltest auch du bei deiner Zielgruppe vorgehen. Denn sie besteht ebenfalls aus unterschiedlichen Personen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Wie du dennoch Gemeinsamkeiten finden und diese Personengruppen hegen und pflegen kannst, zeige ich dir in diesem Artikel. 

Hans, Helga oder Ilse – erstelle einen Prototyp deiner Zielgruppe

Bevor du irgendeine Marketingaktion startest, musst du dir klar darüber werden, wen du überhaupt ansprechen möchtest. Du solltest eine Zielgruppe definieren. Doch Mütter in Karenz, Vertriebsleiter oder Hobbygärtner sind noch keine klar entwickelten Zielpersonen, die du konkret adressieren kannst.

Besser gelingt es mit einer sogenannten (Buyer-) Persona oder einem Avatar, also einem Prototyp deiner Zielgruppe:

Das mag Hans sein, der passionierte Hobbygärtner. Hans ist 43 Jahre alt und berufstätig. Er ist mit seiner Frau und zwei Kindern gerade in ein Häuschen mit Garten am Stadtrand gezogen. Pflanzen, vor allem Rosen, waren von je her seine Leidenschaft, der er in seiner Stadtwohnung jedoch nicht nachgehen konnte.

Aber jetzt ist es so weit und Hans will seine eigene Rosenzucht starten. Sein Ziel ist es, den Garten mit duftenden, bunten Blüten zu verschönern und aufgrund der Blumenpracht vielleicht sogar den einen oder anderen neidvollen Blick seiner Nachbarn einzuheimsen.

Seinen Kindern, Lea und Lion, will er mit seinem Hobby die Nähe zur Natur vorleben. Seine Frau Ilse möchte er zu allen Festtagen – und auch dazwischen – mit bunten Sträußen beglücken. Doch da Hans berufstätig ist, bleibt ihm nicht allzu viel Zeit für sein neues Hobby.

Hans ist also der Prototyp einer Zielgruppe, beispielsweise für eine Gärtnerei, die ihr Rosensortiment als schnell wachsend, pflegeleicht und bunten Blickfang anpreist.

Profitipp

Gehe folgende Liste durch, um relevante Kriterien für deine eigene Persona zu finden:

 

Demografische Kriterien

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Wohnort
  • Haushaltsgröße

Sozioökonomische Kriterien

  • Bildungsstand
  • Beruf
  • Einkommen
  • Hobbys

Psychografische Kriterien

  • Ziele
  • Wünsche
  • Bedürfnisse
  • Lebenseinstellung
  • Probleme
  • Umfeld
  • Werte
  • Lebensstil

Kaufverhalten

  • Habituelles Kaufverhalten
  • Abwechslungsreiches Kaufverhalten
  • Impulsives Kaufverhalten
  • Limitiertes Kaufverhalten

Nicht immer sind alle Kriterien für den Avatar deiner Zielgruppe relevant. Vertreibst du beispielsweise eine Creme gegen Falten, wirst du Frauen reiferen Alters ansprechen. Handelt es sich hingegen um einen Bio-Gemüsesaft, ist das Alter der Zielgruppe ein schlechtes Selektionskriterium. Hier kommt es vielleicht eher auf das Gesundheitsbewusstsein deiner Wunschkund*innen an.

Insgesamt solltest du 3-5 verschiedene Persona-Profile anlegen.

Profitipp

Am besten, du nimmst dazu ein großes Blatt Papier, klebst das Bild deines Avatars in die Mitte und schreibst dann alle ermittelten Merkmale dazu.

Befestige dieses Blatt gut sichtbar an deinem Arbeitsplatz. Du wirst sehen, mit einer klar definierten Ansprechperson als Repräsentant*in deiner Zielgruppe tragen deine Marketingaktivitäten reichere Früchte als jemals zuvor.

Gemeinsam statt einsam – erkenne Ähnlichkeiten in deiner Zielgruppe

Selbst eineiige Zwillinge unterscheiden sich. Vielleicht nicht so sehr im Aussehen, aber sehr wohl in der Persönlichkeit. Genauso ist es auch bei deiner Zielgruppe, denn jeder Mensch ist anders.

Da es aber im Marketing vollkommen ineffizient wäre, jede Person einzeln anzusprechen, musst du Gemeinsamkeiten finden. Diese Gemeinsamkeiten sollen relevant für den Verkauf deines Produktes sein.

Um nochmals zu unserem Beispielavatar zurückzukehren: Hans hat also bestimmte Vorstellungen. Er möchte prachtvolle Rosen züchten, die schnell wachsen und pflegeleicht sind. Und damit ist er sicher nicht alleine.

Auch Helga, die ältere Dame aus der Nachbarschaft, die Blumen liebt, aber bereits mit Arthritis zu kämpfen hat, sucht schöne Pflanzen, die nicht viel Mühe machen.

Obwohl diese beiden Personen grundverschieden sind, haben sie doch ähnliche Ansprüche an Rosenpflanzen und lassen sich so zu einer Zielgruppe zusammenfassen.

In diesem Wissen könnte dein Angebot beispielsweise so aussehen:

„Sie lieben Rosen und würden sie gerne gleich jetzt in Ihrem Garten züchten? Sie haben aber Bedenken, dass die Triebe sich ohne aufwendige Pflege nur sehr langsam entwickeln und Sie ewig auf Ihre wunderschöne Rosenblüte warten müssen?
Dann haben wir genau das Richtige für Sie! Mit unseren schnell wachsenden und pflegeleichten Stammrosen ‚Minerva‘ können Sie die bunte Pracht den ganzen Sommer lang genießen.“

Mit diesen Sätzen triffst du Hans, Helga und vielen anderen Personen deiner Zielgruppe. 

Profitipp

Fokussiere auf Ähnlichkeiten:

  • Gehe von einem Bedürfnis aus (schöne Rosen im eigenen Garten).
  • Sprich die Bedenken und Probleme an, die sich am Weg zum Ziel ergeben können (zu langsames Wachstum, hohe Pflegeintensität) und räume sie gleich wieder aus (schnell blühend, pflegeleicht).
  • Zeige die gewünschte Zielsituation (farbenfrohe Pracht den ganzen Sommer lang).

Mische Emotionen (gleich jetzt – Ungeduld; genießen – Freude) als Dünger für deine Textsaat.

Kundisch statt fachlich – Sprich deine Zielgruppe richtig an

Bei längeren Texten ist es wichtig, nicht nur Bedürfnisse und Probleme der Zielgruppe aufzudecken, sondern auch die passende Ansprache zu finden.

Denn deine Interessen*innen haben ihre eigene Sprache. Oft sind sie keine Expert*innen auf deinem Gebiet und können mit Fachbegriffen nichts anfangen. Oder sie verwenden sie falsch (beispielsweise meinen sie die ganze Website, verwenden aber den eingebürgerten Begriff Homepage dafür).

Verwirrungen sind im Gespräch einfach aufzuklären, schriftlich jedoch nicht.

Gestalte deine Unternehmenstexte daher so einfach wie möglich. Verwende Fachausdrücke sparsam wie Rosendünger und nimm umgangssprachliche Begriffe auf. Es dürfen keine großen Fragezeichen in den Köpfen deiner Zielgruppe entstehen, sonst wird dein Text schnell uninteressant.

Um dich noch besser an die Sprache deiner Interessent*innen anzupassen hat Armin Reins 5 Sprach-Stiltypen entwickelt (Armin Reins, Corporate Language, 1. Auflage, Mainz, 2006, Seite S134ff.), die auch ich in längeren Artikeln verwende:

1. Die Wertorientierten

Wertorientierte Menschen sind oft berufliche Entscheider, die auf ihren Status bedacht sind. Sie möchten sich, wie der Name schon vermuten lässt, beim Lesen von Texten in ihren Werten (beispielsweise Sicherheit, Tradition, Luxus oder Qualität) bestätigt fühlen.

Unser Hobbygärtner Hans passt gut zu diesem Personentyp. Er liebt den gepflegten und intelligenten Umgang mit Sprache, bevorzugt kräftige Verben und schmückende Adjektive.

Die Headlines dürfen nicht zu reißerisch sein, der Text nicht zu kurz. Das Faible von Hans sind Wortspiele, visuelle Sprachbilder, Zitate, Methaphern und Redensarten.

2. Die Gefühlsorientierten

Gefühlsorientierte legen in der Ansprache Wert auf nachvollziehbare Gefühle, Erlebnisse und Erfahrungen. Sie bevorzugen eine stark emotionale Sprache, die alle Sinneskanäle einbezieht. Texte punkten mit Klischees und Romantik, sie sind Welten zum Eintauchen und Träumen.

Unsere Pensionistin Helga ist ein gefühlsorientierter Mensch. Der Boulevard-Bereich mit seinem beschreibenden und erzählerischen Sprachstil weckt ihr Interesse.

Tendenziell möchte sie Text in kleinen Häppchen serviert bekommen, mit vielen Bildern und starken Bildunterschriften. Die Wortwahl sollte für Helga eher einfach gehalten sein, eine leichte Umgangssprache ist willkommen.

3. Die Trendorientierten

Diese Personengruppe ist meist spontan-impulsiv und immer auf der Jagd nach Trends, Style und Fashion News. Werbung bedeutet für Trendorientierte Inspiration und Anregung zum Ausbrechen aus der Normalität.

Die beiden Teenager von Hans, Lea und Lion, gehören definitiv zu den trendorientieren Menschen. Regeln öden sie an, Alternativen beflügeln sie, Trendbegriffe – auch in Fremdsprachen – wecken ihre Neugierde.

Sie lieben eine kreative und humorvolle werbliche Ansprache. Angebote müssen relevant und zeitgemäß sein, aber auch Sicherheit bieten. Denn auf das falsche Pferd möchten Trendorientierte keinesfalls setzen.

4. Die Ergebnisorientierten

Fakten, Fakten, Fakten. Für Ergebnisorientierte zählt nur der Nutzen durch Produktvorteile, Preise oder Serviceleistungen. Humor, Unterhaltung, Geschichten und Erlebnisse bringen diesen Menschentypen nicht weiter.

Ilse, die Frau von Hans, arbeitet als Chefin der IT-Abteilung eines großen internationalen Unternehmens und ist ein ergebnisorientierter Mensch. Sie bevorzugt den Rat von Expert*innen, um sich für ein Angebot entscheiden zu können und liebt Fachausdrücke.

Texte für Ilse müssen in kurzer Zeit möglichst viel Informationen transportieren. In reduzierter Sprache und kurzen Sätzen. Hervorhebungen und Bullet-Points helfen ihr, die oft nur durch einen Artikel scannt, sich möglichst rasch zu orientieren.

5. Die Verweigerer

Für den Verweigerer zählt ausschließlich das Preisargument, denn er hält Produkte für austauschbar. Werbesprache lehnt dieser Kundentyp komplett ab. Erreichen kann man ihn nur durch sachliche Preisinformationen, Nachrichten im PR-Stil oder Testberichte.

Manchmal kommt neben reiner Fachinformation auch eine betont sarkastisch-zynische Ansprache à la „Geiz ist geil“ an. Betonen Sie die Einmaligkeit des Angebots, werden Verweigerer hellhörig. Unglaublich viele Features zu einem sagenhaften Preis sie spornen an.

Schaffst du es, deine Zielgruppe in eine der 5 Sprach-Stilgruppen einzuordnen und deine Texte dementsprechend zu gestalten, wird das die Resonanz deutlich erhöhen, weil sich die Leser*innen persönlich angesprochen fühlen.

Jetzt fehlt nur noch eine Kleinigkeit, um deinen Erfolg zu vervollständigen: nämlich du selbst!

Ja, auch du darfst in deinen Texten Persönlichkeit zeigen. Wie das geht, verrate ich dir in meinen 10 wirkungsvollen Tipps für Unternehmenstexte mit Persönlichkeit, die gerne gelesen werden zum Download.

Die relevanten Informationen – so suchst du für deine Zielgruppe

Natürlich haben Menschen weder Altersringe wie Bäume noch zeigen sie wie Blumen an, welches Milieu sie bevorzugen. Informationen über Menschen musst du dir anders beschaffen. Hier ein paar Ideen, die dir dabei weiterhelfen können:

  • Hör gut zu

Bei jedem Kontakt, sei es im persönlichen Gespräch, per Telefon oder im Mailverkehr kannst du wichtige Informationen über dein Gegenüber herausfinden. Sammel sie und halte sie in einem Karteisystem fest.

  • Erstelle Umfragen

Bestehenden Kund*innen und Interessent*innen kannst du durch eine kleine Umfrage auf ihre Bedürfnisse und Wünsche ansprechen. Dazu gibt es kostenlose Tools, die man leicht auf der Website oder in einem Newsletter einbauen kann.

  • Nutze Social Media Plattformen

Facebook, Instagram, Foren. Du musst nicht selbst auf diesen Plattformen aktiv sein (wenn doch, dann umso besser!), um etwas über deine Zielgruppe herauszufinden. Suche zudeinem Thema passende Posts oder Foreneinträge und beginn zu lesen.

  • Lies Buchrezensionen

Menschen suchen Lösungen in Büchern. Haben diese weiter geholfen, sind sie oft bereit, das auch kundzutun. Durchstöbere also Rezensionen auf Amazon & Co. Du wirst nicht nur auf Problemstellungen stoßen, sondern auch auf die Ausdrucksweise deiner potentiellen Kund*innen. 

  • Sieh dir Videos an

Auch in Videos, die zu deinem Thema passen, findest du oft hilfreiche Ansätze, wie du deine Zielgruppe besser erreichen kannst. Vergiss nicht, auch in die Kommentare unter den Videos zu schauen, es lohnt sich meistens.

  • Besuche Konferenzen oder Vorträge

Hier tummelt sich nicht unbedingt deine Zielgruppe, aber möglicherweise können dir auch Kolleg*innen vom Fach wertvolle Hinweise liefern. Hör dich um und frag nach!

  • Analysiere das Web

Tools wie Google Analytics oder auch der Google Keyword Planner können Daten zu demografischen, sozioökonomischen oder psychografischen Merkmalen deiner Zielgruppe liefern.

  • Untersuche Studien und Marktforschungsergebnisse

Durchstöbere das Netz nach Informationen, die deine Zielgruppe mit einschließen. Vielleicht hilft dir auch das Statistische Zentralamt weiter.

Ich gebe zu – es ist schon ein wenig Arbeit, seine Zielgruppen umfassend zu kategorisieren. Aber es zahlt sich aus, vor allem für den Bereich Content Marketing.

Denn du verschwenden dann weder deine knappe Zeit noch dein wertvolles Geld dafür, Menschen anzusprechen, die du sowieso nie zu deiner Kundschaft zählen wirst. Und konzentrierst dich auf jene Interessent*innen, die tatsächlich Potenzial haben.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Content Marketing: 4 grundlegende Fragen, die du dir stellen solltest, BEVOR du zu schreiben beginnst!

Content Marketing: 4 grundlegende Fragen, die du dir stellen solltest, BEVOR du zu schreiben beginnst!

Aus welchem Grund googelst du hauptsächlich? Suchst du die Antwort auf eine Frage, willst du ein Problem lösen oder mehr Informationen zu einem Thema finden?

Das sind wohl die wichtigsten Gründe, warum du die Suchmaschine befragst. Und deinen Leser*innen geht es nicht anders. Auf der Suche nach Content, also Inhalten, die zu ihrer Sucheingabe passen, durchforsten sie das Internet.
Hängen bleiben sie bei den Seiten, die ihre Suchanfrage möglichst ausführlich und übersichtlich beantworten. Und genau hier setzt Content Marketing an.

Alles logisch und kein Hexenwerk, möchte man meinen.

Und trotzdem lese ich täglich eine Menge Blogposts, Social Media Einträge und Mails, die so entbehrlich sind wie Motten in einem Mehlfass. Die null Mehrwert bieten und einen Großteil der Interessent*innen sicher keinen einzigen Schritt weiter bringen. Und noch dazu so uninteressant getextet sind, dass man freiwillig nur die ersten 3 Worte liest.

So viele Unternehmen schreiben nur, damit sie etwas vorzuweisen haben, ohne Plan und ohne Erfolgsmessung. Sie schreiben für sich – und nicht für ihre Leser*innen. Und damit vergeuden sie Zeit und Geld.

Wenn du diesen Unternehmen mit deinem Content Marketing einen Schritt voraus sein möchtest, dann stelle dir folgende vier Fragen, bevor du zu schreiben beginnst:

1. Wer ist die Zielgruppe für mein Content Marketing?

Auch, wenn Beschreibungen wie Zielgruppe, Klientel, Abnehmer*innenkreis, Kund*innen, Persona etc. in unseren Ohren ein Meerrauschen erzeugen, die Buchstaben im Trauerzug an unseren Augen vorbeilaufen und unser Fluchtreflex einsetzt: ratsam ist es trotzdem, sich vor der Texterstellung für dein Content Marketing zu überlegen, wen du ansprechen möchtest.

Eine Anwältin oder einen Yoga-Lehrer wirst du auf unterschiedliche Weise adressieren. Auch ein Familienvater tickt anders als eine alleinerziehende Mutter. Ebenso wie Personen auf verschiedenen hierarchischen Ebenen.

Ich gehe davon aus, dass du prinzipiell weißt, wen du mit deinem Produkt oder deiner Dienstleistung beglücken möchtest.

Je stärker du dich jedoch in die Rolle deines Gegenübers einfühlen kannst, desto punktgenauer werden auch deine Texte. In welcher Situation befindet sich deine Leserin oder dein Leser gerade? Welche Bedürfnisse spielen eine Rolle? Welche Probleme sollen gelöst werden?

Vergiss dabei nie, dass es sich bei deinen Leser*innen in erster Linie um Menschen aus Fleisch und Blut handelt. Jeder ihrer Handlung liegt eine Emotion zugrunde. Wie du diese weckst, findest du auch hier.

Profitipp

Stell dir während des Schreibens dein Gegenüber genau vor. Wie sieht die Person aus, welche Ausdrücke benutzt sie oder er, welche Gestik und Mimik wird gezeigt? Sprich in deinem Kopf mit der Person. Dann ist deine Treffsicherheit noch größer. 

2. Wie können die Leser*innen von den Inhalten im Content Marketing profitieren?

Wie schon erwähnt, werfen Interessent*innen ihre Suchmaschine meist aus einem speziellen Grund an.

Man unterscheidet drei Arten von Suchanfragen bei Google:

  • die Navigationsanfrage,
  • die Informationsanfrage und
  • die Transaktionsanfrage

Die Navigationsanfrage ist eine gezielte Suche nach einer bestimmten Website. Deine Texte haben bei dieser Art der Suche wenig Einfluss darauf, wohin die Person geleitet wird.

Ganz anders bei Informations- oder Transaktionsanfragen. Hier werden keine bestimmten Seiten angesteuert, sondern Ausführungen zu einem Thema gesucht bzw. schon eine Kaufabsicht kundgetan.

Falls dein Text dazu passt, kannst du dich mit deinem Content Marketing hier einklinken wie mit einem Karabinerhaken in die Kletterwand. Was du allerdings dazu brauchst sind Ösen, also die Worte beziehungsweise Phrasen, nach denen gesucht wird. 

Welche Begriffe das sind und wie sie genau in das Suchfeld bei Google eingegeben werden, kannst du im Groben schon mit kostenlosen Keyword-Tools wie dem Google Keyword-Planner, Ubersuggest oder Answer the public herausfinden. Ins Detail gehen dann kostenpflichtige Versionen. 

Pass deine Inhalte den Suchanfragen an. Schreibe ausführlich, verständlich und integriere die gesuchten Schlüsselworte und Textbausteine. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine Texte in der Ergebnisliste einer Suchanfrage aufscheinen.

Aber nicht nur das Wie, sondern auch das Was ist entscheidend. Gib deinem Publikum Zucker. Das bedeutet, sie nicht mit Geschwafel, sondern mit relevanten Informationen zu versorgen. Teile dein Wissen und zeige Kompetenz.

Denn wenn du deinen Leser*innen den richtigen Nutzen durch passende und wertige Inhalte bietest, machst du sie zu Fans deines Unternehmens. Und das ist das erklärte Ziel von Content Marketing.

Profitipp

Aber Achtung: Verpulver nicht dein gesamtes Wissen! Vor allem bei Dienstleistungen läuft man Gefahr, über die Stränge zu schlagen und schon vorab zu viel zur eigentlichen Problemlösung beizutragen. Konzentriere dich daher in deinen Texten auf die Problemlösung und verkaufe danach die Anleitung dazu.

Und bitte keine Selbstbeweihräucherung, die zieht heutzutage nicht mehr. Wenn das, was sich in deinem Unternehmen abspielt, nicht direkt relevant für deine Zielgruppe ist, lass es weg!

3. Welches Format wähle ich für mein Content Marketing?

Die Ausdrucksformen im Content Marketing sind vielfältig. Neben audiovisuellen Medien wie Bildern, Videos oder Podcasts steht eine Reihe von textbasierten Möglichkeiten zur Verfügung:

Ratgeber und Checklisten

Guter Rat muss ganz und gar nicht teuer sein. Oft steht er sogar gratis zur Verfügung, so wie dieser Blogartikel.

Je besser du mit deinem Ratgeber die Problemstellungen der Menschen löst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er gelesen und im Netz verbreitet wird. Das unterstreicht deinen Expert*innenstatus und macht dein Unternehmen bekannter.

Auch Checklisten sind einfach zu erstellen und bieten deinen Leser*innen Mehrwert. Eine Checkliste kann sich entweder im Ratgeber selbst wiederfinden oder auch für sich alleine stehen.

Studien und White Papers

Du musst nicht gleich selbst eine Studie erstellen, um davon zu profitieren. Erweitere oder bestätige durch bereits vorhandene Erhebungen einfach deine eigenen Inhalte. Zahlen aus einer unabhängigen Quelle wirken seriös und können die eigene Argumentation untermauern.

Willst du spezifische Fachinformationen publizieren, eignet sich auch ein Whitepaper für dein Content Marketing: Das basiert ebenfalls auf Zahlen und Fakten, oft in der Form von Forschungsergebnissen oder Case Studies.

Anleitungen und Produktinformationen

In 7 einfachen Schritten zur professionellen Blog-Strategie. 10 Tipps für die Nutzung von Content Marketing. 3 Wege, um mehr Traffic auf deine Website zu ziehen.

Anleitungen in der Form einer Listicle (ein englisches Mischwort aus Liste und Artikel) haben über die Jahrtausende nichts an Aktualität eingebüßt: Die älteste und bekannteste Form sind wohl die 10 Gebote.

Auch Produktinformationen kannst du mit zusätzlichem Content aufpeppen: Wie wäre es mit ein paar hilfreichen Tipps zur Anwendung des Produktes?

Kommentare und Bewertungen

Du liest einen Artikel zu deinem Fachgebiet und willst etwas beitragen? Nur raus damit, wenn es die Kommentarfunktion erlaubt!

In sozialen Medien kannst du Postings beispielsweise auch auf deiner eigenen Seite teilen und kommentieren.

Das freut einerseits die Autor*innen, andererseits zeigt es dein Fachwissen.

Rezensionen und Empfehlungen

Positive Rezensionen und Empfehlungen stellen eine eindeutige Win-Win-Win Situation für dein Content Marketing dar.

Sie helfen sowohl dem Unternehmen als auch den Kund*innen und Interessent*innen mit einem Statement über das Produkt oder die Dienstleistung.

Denn Menschen vertrauen anderen Menschen mit unabhängiger Meinung mehr als einseitigen Unternehmensinformationen.

Presseartikel und Gastbeiträge

Auch Fach- und Publikumsmedien eignen sich dafür, die Botschaften in deinem Content Marketing zu verteilen. Ein interessanter Artikel, aus dem nicht das Eigenlob trieft wie das Fett aus der Pfanne, wird von Journalist*innen gerne aufgenommen.

Professionell aufgebaute Pressearbeit erfordert jedoch mehr als nur Texterstellung. Sie sollte über eine eigene Abteilung oder PR-Agentur laufen und ist für kleine Unternehmen eher aufwendig.

Leichter geht es da schon mit einem Gastbeitrag. Suche dir passende Blogs oder Online-Publikationen und frag einfach mal nach, ob Interesse daran besteht, einen deiner Artikel aufzunehmen.

So, jetzt hast du die Qual der Wahl. Von unterschiedlichen Blickwinkeln aus betrachtet, kannst du auch ein und dasselbe Thema in verschiedene Formate packen.

Doch nicht, bevor du dir die letzte und wohl wichtigste Frage gestellt hast.

Welches Ziel verfolge ich mit meinem Content Marketing?

Was wäre das beliebte Spiel Dart ohne seine Zielscheibe? Ein Billardtisch ohne Löcher? Oder ein Berg ohne Gipfelkreuz?

Was bei vielen Sport- und Freizeitbeschäftigungen gang und gäbe ist, nämlich auf ein bestimmtes Ziel hinzusteuern, fehlt im Content Marketing leider allzu oft.

Aber wie setzt du nun gute Ziele?

Ziele S.M.A.R.T. setzen

Unerlässlich zum Erreichen eines Ziels ist dessen Formulierung. Diese sollte gleich zu Beginn spezifisch (S) gestaltet werden. Also überlege dir, bevor du zu schreiben beginnst, was dein Beitrag bewirken soll. Willst du Menschen auf dein Angebot aufmerksam machen? Willst du, dass sie kaufen, sich für deinen Newsletter anmelden oder ähnliches?

Wenn es dein Ziel ist, die Menschen zu einer Handlung zu bewegen, dann sag das auch!

„Für Leseratten gibt es hier mein E-Book zum Download. Besuchen Sie meine Website für Ihr persönliches Erstgespräch. Abonniere meinen Newsletter für Tipps ohne Ende. Hier geht’s zum Kauf!“

Was auch immer du von deinen Leser*innen möchtest – leite sie an, es zu tun. Diese Handlungsaufforderung wird in Werbewirkungsmodellen auch Call-to-Action genannt. Sie fungiert wie ein Wegweiser, der den Betrachter*innen auf einer Website oder Social Media Plattform Orientierung gibt und dich zu deinem Ziel steuern lässt.

Weiters sollte dein Ziel auch messbar (M) sein. Wenn du mit deinem Beitrag neue Leser*innen für deinen Newsletter erreichen möchtest, dann definierte für dich selbst im Vorfeld, wie viele es sein sollen.

Das Ziel muss für dich selbst auch attraktiv (A) sein? Je mehr Gründe dir einfallen, warum du dein Ziel erreichen möchstest, desto attraktiver wird es in deinen Augen und je mehr freust du dich, wenn du es erreichst. Dein Ziel sollte dich jedoch weder über- noch unterfordern. Zu schwer erreichbare oder unrealistische Ziele nehmen dir schnell die Motivation, wenn ein Ziel zu leicht erreichbar ist, wird die Freude darüber nicht allzu groß sein. 

Das Ziel sollte also sehr wohl realisierbar (R) sein.

Am Schluss solltest du dir einen Termin (T) setzen, bis wann du dein Ziel erreichen möchtest. Alles andere mutiert zur Lebensaufgabe.

Wenn all diese Punkte geklärt sind, dann notiere dir dein Ziel, und zwar in der Ich-Form (Ich werde bis 23. August einen Blogbeitrag mit 2000 Worten schreiben, der darauf ausgelegt ist, dass sich innerhalb von einem Monat 40 Leads zu meinem Newsletter anmelden.). 

Und jetzt … ran an den Content!

Hast du alle Fragen beantwortet, kannst du los starten. Du wirst merken, dass sich nach diesen Vorüberlegungen auch dein Schreibfluss vom müden Bächlein zum reißenden Strom entwickelt. Denn die Struktur hilft dir dabei, bei der Sache zu bleiben und dich nicht zu verzetteln.

Weitere Tipps zum Schreiben erhälst du in meinem Newsletter, also melde dich gleich an!